Museum und Besucherbergwerk im Weltkulturerbe

Das Nutzungskonzept trägt dem überlieferten Denkmalbestand Rechnung und bringt die Nutzung als Museum mit der vorhandenen Substanz in Einklang. Am Rammelsberg zielt der Umgang mit der baulichen Überlieferung darauf ab, ihren Bestand zu sichern und behutsam zu restau¬rieren, ohne die Spuren des Gebrauchs zu beseitigen. Verschönerungen und vermeintliche gestalterische Aufwertungen waren somit ebenso ausgeschlossen wie historisierende Nachbauten. Das Grundprinzip heißt Authentizität.

Am authentischen Ort stellt der Besucher gedankliche Beziehungen her zwischen dem, was einst an dieser Stätte der Arbeit geschah und dem, was heute unterstüt¬zend vermittelt wird. Schnittstellen zwischen dem Alten und dem Neuen werden nicht verdeckt, sondern als Beleg des Nutzungswandels dokumentiert.

Anders als in Bergbaumuseen dienen die Gebäude nicht als neutraler Aufbewahrungsort und sind keine bloße Hülle für beziehungslos eingepflanzte Exponate. Die Räume stehen für sich, sind Exponate ihrer selbst, genau wie die Altstadt mit ihren Bauwerken und die Kulturlandschaft, in die das ehemalige Erzbergwerk eingebettet ist. Sie alle sind Bestandteile derselben Geschichte, zu der sie jeweils einen eigenen Zugang bieten: der menschlichen Arbeit als der Voraussetzung und dem Träger von Kultur. Ausgestellte Objekte und Original-Schauplätze zusammen ermöglichen den Zugang zu dieser Geschichte.







Sonntags-Matinee
31.08.2014
11.00 Uhr

Exkursion im Oberharz: Ullrich Reiff M.A., Göttingen: „Rund um des Rosenhöfer Revier“, Treffpunkt Parkplatz Ottiliae-Schacht

Preis:
kostenfrei
 
Die besondere Führung
16.08.2014
18.00 Uhr

Sinnhaftes Welterbe: Sehen, Tasten, Hören, Riechen und Schmecken im Bauch der Erde und in schwindelnden Höhen

Preis:
39,00 €
 
Veranstaltungskalender
Weitere Infos und Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.