Museum und Besucherbergwerk im Weltkulturerbe

Das Nutzungskonzept trägt dem überlieferten Denkmalbestand Rechnung und bringt die Nutzung als Museum mit der vorhandenen Substanz in Einklang. Am Rammelsberg zielt der Umgang mit der baulichen Überlieferung darauf ab, ihren Bestand zu sichern und behutsam zu restau¬rieren, ohne die Spuren des Gebrauchs zu beseitigen. Verschönerungen und vermeintliche gestalterische Aufwertungen waren somit ebenso ausgeschlossen wie historisierende Nachbauten. Das Grundprinzip heißt Authentizität.

Am authentischen Ort stellt der Besucher gedankliche Beziehungen her zwischen dem, was einst an dieser Stätte der Arbeit geschah und dem, was heute unterstüt¬zend vermittelt wird. Schnittstellen zwischen dem Alten und dem Neuen werden nicht verdeckt, sondern als Beleg des Nutzungswandels dokumentiert.

Anders als in Bergbaumuseen dienen die Gebäude nicht als neutraler Aufbewahrungsort und sind keine bloße Hülle für beziehungslos eingepflanzte Exponate. Die Räume stehen für sich, sind Exponate ihrer selbst, genau wie die Altstadt mit ihren Bauwerken und die Kulturlandschaft, in die das ehemalige Erzbergwerk eingebettet ist. Sie alle sind Bestandteile derselben Geschichte, zu der sie jeweils einen eigenen Zugang bieten: der menschlichen Arbeit als der Voraussetzung und dem Träger von Kultur. Ausgestellte Objekte und Original-Schauplätze zusammen ermöglichen den Zugang zu dieser Geschichte.







GEÄNDERTE ÖFFNUNGSZEITEN!
24.03.2015

Vom 5. Januar 2015 bis 24. März 2015 haben haben wir von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet!

Preise ab

Preis:
7,00 €
Kinder 4,00 €
 
Sonntags-Matinee
25.01.2015
11.00 Uhr

Dr.-Ing. Hendrik Schläper, Kassel: Anemometer & Co." -Handwerkszeuge" der Wettersteiger

Preis:
kostenfrei
 
Veranstaltungskalender
Weitere Infos und Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.