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| Kulturlandschaft Rammelsberg Ungezählte Generationen von Bergleuten holten rund 27 Millionen Tonnen Erz aus dem Berg heraus. Lange Zeit geschah dies mit primitivsten Mitteln, im Tagebau erst und seit etwa tausend Jahren im Tiefbau. Schächte mussten abgeteuft und Stollen vorgetrieben werden; die Grubenwässer mussten aus dem Berg heraus-, frische Wetter hineingeleitet werden; die Erze mussten gewonnen, gefördert und abtransportiert, Gruben- und Brandholz geschlagen und herangeschafft werden. All dies zog die Entwicklung immer komplizierterer Maschinerien nach sich. Schließlich die Bergleute selbst: Sie brauchten Behausung, Versorgung, seelischen Beistand. Das kontinuierliche und lange währende Wirken des Menschen macht den Rammelsberg zu einer historischen und archäologischen Quelle ersten Ranges. Nicht nur die Topografie, auch die seltene Pflanzenwelt des zu großen Teilen unter Naturschutz stehenden Rammelsberges sind vom Bergbau über Jahrhunderte nachhaltig beeinflusst worden. Das WELTKULTURERBE RAMMELSBERG bietet unterschiedliche Führungen durch die Kulturlandschaft an. Mit dem Rammelsberger Leitfaden 03 in der Westentasche stoßen Wanderer auch ohne Begleitung eines Führers in der Landschaft auf mancherlei Spuren des alten Bergbaus. ![]() nach oben |
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