Der Schmiedeweg

Der unscheinbare Pfad, der sich zwischen dem Mundloch und dem Anfahrhäuschen den Berghang empor windet, wurde bereits im Mittelalter von Bergleuten beschritten, die über ihn zu den Ansatzpunkten der alten Schächte gelangten. Dort oben lagen auch die beiden Bergschmieden, in denen das Gezähe der Bergleute geschmiedet, gehärtet und nachgeschliffen wurde. Ihnen verdankt der Weg seinen Namen.

Einen neuen Namen erhielt er nach 1875. Im selben Jahr war am Ansatzpunkt des Kanekuhler Schachtes ein Maschinenhaus fertig gestellt worden, in dem mittels Wasserdampf Energie für Förderung und Wasserhaltung erzeugt wurde: Aus dem Schmiedeweg wurde der Maschinistenweg.







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