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Der Maltermeisterturm

Auf einer dieser mittelalterlichen Halden steht der Maltermeisterturm. Der Maltermeister war derjenige Bergbediente, der über die Zuteilung des Grubenholzes – gemessen in Maltern (1 Malter = 2 rm) – zu wachen hatte. Da bis zu den Reformen Johann Christoph Roeders die meisten Schächte weiter oben am Berghang ansetzten,wurde dort auch das Holz zugeteilt. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert wohnte der Maltermeister im Turm.

Das Gebäude selbst stammt bereits aus der Zeit um 1500 und war als Wartturm Bestandteil der Goslarer Landwehr, des äußeren Schutzringes der Stadt. Er diente damit zugleich dem Schutz und der Kontrolle der Rammelsberger Gruben. Bis in die Neuzeit trug die Grube, deren Hauptschacht unmittelbar am Turm zutage trat den Namen Hohe Warte.

Der Maltermeisterturm ist das wahrscheinlich älteste erhaltene Übertagegebäude des deutschen Bergbaus.





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Sonntags-Matinee und Eröffnung der Sonderausstellung
26.05.2013
11.00 Uhr

Klaus SchĂĽnemann; Alfeld:
„Das lebende Denkmal – Das UNESCOWeltkulturerbe Fagus-Werk“, im Anschluss die Eröffnung der gleichnamigen Sonderausstellung

Preis:
kostenfrei
 
Sonntags-Matinee
30.06.2013
11.00 Uhr

25 Jahre: Der Bergbau ruht – Das Museum wächst

Preis:
kostenfrei
 
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