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Sonderausstellung "Ein Vierteljahrhundert Weltkulturerbe - 25 Jahre Denkmalvermittlung" vom 21. Mai bis 12. November 2017

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Institutionen, die mit der Entstehung und Entwicklung des Welterbes im Harz in unmittelbarer Verbindung stehen. Das Spektrum reicht von musealen Einrichtungen über die Arbeitsstelle für Montanarchäologie und den Nationalpark Harz bis zur Recyclingwirtschaft. Acht Ausstellungseinheiten präsentieren unterschiedliche Ansatzpunkte zur Vermittlung, dem Erhalt und dem Schutz des Welterbes im Harz. Die Ausstellung schlägt damit einen Bogen von den montanarchäologischen Grabungen am Ausbiss des Alten Lagers zur Erforschung der Ursprünge des Bergbaus am Rammelsberg bis zu den Erkundungsbohrungen in den Absetzbecken im Gelmketal, mit denen in jüngster Zeit nach wiederverwertbaren Metallen im Schlamm der Aufbereitungsanlage des Erzbergwerkes gesucht wird. Diese Ausstellung verdeutlicht, wie unmittelbar der Bergbau die Welterbestätten im Harz in der Vergangenheit prägte und gegenwärtig und in Zukunft diese Region und ihre Menschen weiterhin prägen wird.
In den einzelnen Ausstellungseinheiten steht die Vermittlung des Welterbes im Vordergrund. Die museale Vermittlungsarbeit wird an Akteuren und Aktionen anschaulich verdeutlicht. Die Sammlungsarbeit des Weltkulturerbes Rammelsberg und des Oberharzer Bergwerksmuseums wird an ungewöhnlichen Objekten vorgestellt. Sensationelle Fundobjekte der Montanarchäologie stellen neue Erkenntnisse zum Bergbau am Rammelsberg vor. Geologische Wissenszusammenhänge zur Entstehung der Erzlagerstätten im Harz werden mit modernen Vermittlungsansätzen leicht verständlich gezeigt. Der Nationalpark Harz entführt die Besucher in die komplexen Zusammenhänge des Harzer Waldes. Unternehmen aus der Harzer Recyclingwirtschaft zeigen, wie die Wiederverwertung von Abfallprodukten aus den Müllhalden einen „neuen Bergbau“ im Welterbe geschaffen hat.