Neue Führungen zum Start der Saison am Rammelsberg


Sonderausstellung „Reisen in den Schoß der Mutter Erde- Montantourismus am Rammelsberg“
Traumreise ins Bergwerk? Kaum vorstellbar. Und doch reisten schon berühmte Persönlichkeiten wie Hans Christian Andersen und Johann Wolfgang von Goethe in den Harz, um einmal in den „Schoß der Mutter Erde“ vorzudringen. Was sie sich davon erhofften und wie sie den Aufenthalt erlebten, haben sie uns in ihren Reisetagebüchern, Briefen und Notizen hinterlassen. Diese wertvollen Dokumente einer vergangenen Zeit aber auch ganz alltägliche Dinge wie Mitbringsel, Postkarten und Souvenirs werden in der Ausstellung zu sehen sein. Und was führt Sie hierher?

Führung durch die Ausstellung
- Die Fremden im Harz –
Früher und heute gab und gibt es vielerlei Gründe für eine Reise in den Harz und ebenso viele unterschiedliche Reisende. In dieser Ausstellung liegt der Fokus auf den Reisenden des 18. Und 19. Jahrhunderts und deren Wahrnehmung einer ungewöhnlichen und faszinierenden Arbeitswelt: Die Berg- und Hüttenwerke des Harzes.
Sa.19.6./So.20.6.
Sa. 7.8./Mi.11.8.
Sa. 21.8./Mi.25.8.
13.00 Uhr, Dauer ca. 70 min.
Kosten: Museumseintritt 16,- € p. Erw. | 13,- € p. Kind
Anmeldung: unter info@rammelsbergSchreiben Sie mir.de

 

Zwischen Tradition und Moderne – Die Architektur der Übertageanlagen des Weltkulturerbes Rammelsberg
Am Rammelsberg, südlich von Goslar gelegen, befinden sich einige der ältesten Denkmale des deutschen Bergbaus überhaupt sowie ein in dieser Vollständigkeit einzigartiges Ensemble. Der größte Teil des übertägigen Bergwerkskomplexes ist im 20. Jahrhundert, in den 1930er Jahren von den bedeutenden deutschen Industriebaumeistern  Fritz Schupp (1896 – 1974) und Martin Kremmer (1894 – 1945) errichtet worden. Architektonischer und sichtbarer Mittelpunkt der Übertageanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg ist die in den Berghang gebaute Erzaufbereitungsanlage mit ihren übereinander angeordneten Baukörpern. Alle anderen Gebäude der Anlage sind gestalterisch auf die Aufbereitungsanlage bezogen. Die in den 1930er Jahren hochmoderne Aufbereitungstechnik sicherte den Bestand des Bergwerks.

Führung
Architektur und ihre Wahrnehmung sind einem ständigen Wandel unterworfen. Dieser Wandel wird eindrucksvoll sichtbar, betrachtet man die Fotografien des Bauhaus-Fotografen Albert Renger-Patzsch, die dieser 1953 von den Gebäuden des Erzbergwerks gemacht hat. Der Vergleich der Fotografien mit der aktuellen Situation des Geländes und der inzwischen zum Welterbe erklärten Architektur bietet reichlich Stoff für interessante Einblicke! Zu Fuß machen Sie sich auf den Weg zu den originalen Standorten, die der Künstler für seine Perspektiven gewählt hat. Mit Hilfe Ihrer Smartphones können Sie sich die historischen Aufnahmen vor Augen halten.

So. 13.6.
So. 11.7.
So. 8.8.
So. 5.9.
Start: 11 Uhr
Führungsdauer 1 ¼ Stunden
Kosten: Museumseintritt 16,- € p. Erw. | 13,- € p. Kind
Anmeldung: unter info@rammelsbergSchreiben Sie mir.de