Piwik Besucheranalyse

Neue Sonderausstellung am Berg

StadtMenschen - BergMenschen

10. März bis 10. Juni

Wo drückt der Schuh oder was macht ein Stollen im Stollen?
Diese und andere bergbauliche Anekdoten zeigen 20 großformatige Portraits Goslarer Bürger*innen. An verschiedenen Orten des Bergwerks – über und unter Tage – setzte Fotografin Heike Göttert sie und ihren beruflichen Kontext humorvoll in Szene. Zu sehen ist die Ausstellung in der Mannschaftskaue des Erzbergwerks Rammelsberg und natürlich in den Arztpraxen, Werkstätten, Verkaufsräumen, Gaststuben und Büros der Teilnehmer*innen.


Feierabendführung

MIT ALLEN SINNEN
- Entspannen im Berg –

„Der Berg brummte!“ erzählen Goslarer, die noch zu Betriebszeiten des Bergwerks in der Rammelsberger Straße wohnten. Die Maschinen in der Erzaufbereitung liefen rund um die Uhr und auch die Abbauarbeiten unter Tage machten gehörig Krach. Heute, im Museumsbetrieb, versuchen wir unseren Besuchern in den Führungen noch einen Eindruck von dem Lärm, die die Arbeiten im Bergwerk verursachten, zu vermitteln.

Anders sieht es jedoch nach Feierabend aus: Da liegt der Berg ganz still da und es entfaltet sich eine veränderte Atmosphäre von Farben, Lichtern und leisen Geräuschen, die nahezu meditativ anmuten. Dieses besondere Erlebnis einmal selbst zu erfahren, möchten wir Ihnen in unserer neuen Führung ermöglichen.

Ort: Weltkulturerbe Rammelsberg – Museum & Besucherbergwerk, Bergtal 19, 38640 Goslar
Start: 18 Uhr Museumskasse
Dauer: ca. 2 Std.
Anmeldung: unter 05321 – 750 0 / info@rammelsberg.de
Preis: 15,00 €, max. 12 Teilnehmer

Mi. 23. Januar
Mi. 27. Februar
Mi. 20. März
Mi. 24. April


Projekt "Altbergbau in 3D"

Im Frühjahr 2018 startete am und im Rammelsberg das interdisziplinäres Projekt “Altbergbau 3D. Ein interdisziplinäres Projekt zur Erforschung des montanhistorischen Erbes im Harz“.

Den beteiligten Institutionen, dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, der Technische Universität Clausthal und dem Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg sowie der Stiftung Welterbe im Harz wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  (BMBF) hierfür Mittel in Höher einer halben Million Euro zu Verfügung gestellt.

Das Vorhaben widmet sich seitdem gezielt zwei Bereichen: dem Grubengebäude des heutigen Weltkulturerbes Rammelsberges und den historischen Bergbaumodellen, vornehmlich aus der Sammlung des Oberharzer Bergwerksmuseums in Clausthal Zellerfeld.

Es werden zumeist nicht öffentlich zugängliche Bergwerksabschnitte fotografisch hochauflösend erfasst, dreidimensional modelliert und mit bereits vorhandenen Forschungsergebnissen, Datenbeständen und Archivalien in Beziehung gesetzt. Eine der spannenden Fragen ist die Beziehung der ausgegrabenen Befunde, wie z.B. des Stollens im Alten Lager zum Feuergezäher Gewölbe. Weiterhin wird erwartet durch das Erfassen noch unbearbeiteter Schriftquellen die Geschichte des Rammelsberges ausführlicher zu beschreiben und bestenfalls mit Befunden vor Ort in ein historisches Verhältnis setzten zu können.

Die Bergbaumodelle werden mit einem Structured-Light-Scannersystem hochauflösend digitalisiert und mit den Standorten ihrer historischen Originale virtuell verknüpft. Auch hier fließen in die Auswertung bereits vorhandene wie noch zu erarbeitende Forschungsergebnisse ein. Aus der Arbeit aller Disziplinen werden neue Erkenntnisse und Impulse für die Erforschung der Montangeschichte des Harzes erwartet. Die geplanten 3-D Gebilde können zudem Bergbauforscherinnen und -forschern in aller Welt online zur Verfügung gestellt werden, sie erhalten aber auch eine besondere Bedeutung für die Vermittlung in die breite Öffentlichkeit. Die Digitalisierung ermöglicht nicht nur Nachbauten, sondern kann mit Methoden der virtuellen Realität z.B. animierte Radstuben auch für Wissenschaftler wie Besucher vor Ort begehbar und in ihrer Komplexität erfahrbar machen.     
Über den aktuellen Sachstand des Projektes können Sie sich unter: http://altbergbau3d.de/ informieren.


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