UNESCO Logo

Eine frühe Form des tragbaren bergmännischen Geleuchts sind schalenförmige Lampen aus Ton, später aus Metall. Sie werden "Froschlampen" genannt, weil die Lampenschale Ähnlichkeit mit einem hockenden Frosch hat.

In den Froschlampen werden tierische Fette oder pflanzliche Öle über einen Docht verbrannt. Die Flamme spendet ein flackerndes, spärliches Licht für die Arbeit in der ewigen Nacht des Berges.

In einer einmaligen Zusammenstellung von Froschlampen aus den Sammlungen des Weltkulturerbes Rammelsberg, dem Oberharzer Bergwerksmuseum und aus privaten Sammlungen wird die faszinierende Geschichte des Geleuchts im Harzer Bergbau erzählt.

Die Ausstellung ist im ehemaligen Schwerspatraum vom 29. Januar bis zum 30. April 2017 zu sehen.