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Das Gezähe, das Werkzeug, der Bergleute ist ziemlich speziell und unterscheidet sich deutlich von dem Werkzeug anderer Berufsgruppen. Gebrauchsspuren am Werkzeug zeigen die täglichen Arbeitsbelastungen der Menschen, die mit ihm gearbeitet haben.
Das Gezähe war bei der täglichen Arbeit die dingliche Verbindung zwischen Mensch und Natur, also dem Erzgestein.. Mit Schlägel und Eisen, später mit Bohrgestänge und druckluftbetriebenen Bohrhämmern, hat der Bergmann das Erzgestein „bearbeitet“. Deshalb sagen die Spuren am gebrauchten Gezähe viel über die Spuren der Arbeit aus, die sie im Leben der Bergmänner hinterlassen hat.